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iPhone-Prozessor: Apple trennt sich von Samsung

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Beim iPhone 6s und iPhone 6s Plus zeigt sich Samsung für die Chipsätze in einem Großteil der Geräte verantwortlich. Mehreren Medienberichten zufolge wird sich das beim iPhone 7 ändern.

Den Auftrag zur Herstellung des A10-Chips, der im iPhone 7 zum Einsatz kommen wird, hat Apple alleine dem taiwanischen Hersteller TSMC zugesprochen. Dies berichten mehrere Nachrichtenportale, beispielsweise Reuters oder ETNews. Der Grund hierfür soll sein, dass TSMC das bessere Fertigungsverfahren bietet. Dem Unternehmen soll es noch vor Samsung gelungen sein im 10-Nanometer-Verfahren zu produzieren.

Beim iPhone 6s und iPhone 6s Plus teilten sich Samsung und TSMC die Herstellung des A9-Chipsatzes, wobei 60 bis 70 Prozent dabei auf Samsung entfallen sollen. Informationen darüber, dass das iPhone 6s mit der von TSMC stammenden A9-Ausführung eine bessere Akkulaufzeit als die Version mit Samsungs Chipsatz bietet, wies Apple zurück: Es gäbe maximal geringe Abweichungen von zwei bis drei Prozent.

Erste Gerüchte darüber, dass Apple bei der Herstellung des neuen Chipsatzes komplett auf Samsung verzichtet, gab es schon Ende vergangenen Jahres. Beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus wurde der Chipsatz übrigens schon einmal alleine von TSMC gefertigt. Start der Massenproduktion des A10 bei TSMC soll im Juni sein, die Vorstellung des neuen iPhones wie gewohnt im September erfolgen.

ReutersTSMC will be sole supplier of processors for next iPhones - Electronic Times
AreamobileApples A10 soll im 10-Nanometer-Verfahren gebaut werden

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