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Verknüpfung von WhatsApp & Facebook: nun also doch?

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„WhatsApp wird eigenständig bleiben“ – Mark Zuckerberg und WhatsApp-CEO Jan Koum wurden nach der Übernahme durch Facebook nicht müde, dies immer und immer wieder zu betonen. Nun sind mal wieder Hinweise aufgetaucht, die auf eine künftige Vermischung der Dienste hindeuten.

Wie einige Nutzer der WhatsApp-Version 2.12.413 berichten, ist in den Einstellungen eine neue Option aufgetaucht. Das Feature soll den WhatsApp-Account mit Facebook verknüpfen, um für ein „verbessertes Facebook-Erlebnis“ zu sorgen. Was die Einstellung in der Praxis genau bewirkt, geht aus der Beschreibung in den Account-Einstellungen leider nicht hervor.

Dass das erste Anzeichen dafür sind, dass WhatsApp in Facebook aufgeht , davon würde ich nicht ausgehen. Denkbar sind allerdings Features, die den Nutzern beider Dienste das Kommunizieren erleichtern. So experimentierte beispielsweise Facebook in seiner App in Version 31.0.0.7.13 mit einem Feature, dass ein direktes Teilen von Inhalten mit WhatsApp-Usern ermöglicht.

Bild: Javier Santos auf Google+ WhatsApp fragt den Nutzer, ob er einen Austausch von Daten mit Facebook wünscht. Außerdem warnt der Messenger vor irreversiblen Konsequenzen, sollte sich der User verweigern. Uuuuh!

Eine Kommunikation zwischen Facebook-Messenger- und WhatsApp-Nutzern halten die Kollegen von heise online für unwahrscheinlich, da WhatsApp inzwischen auf eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setzt. Wie Caschy berichtet hat, gibt es passend dazu auch neue Security-Einstellungen in der WhatsApp-Anwendung, die beispielsweise ein Verifizieren des Gesprächspartners ermöglichen, um die Kommunikationssicherheit zu gewährleisten.

WhatsApp hat mit aktuell 900 Millionen Nutzern knapp die Nase vorne vor dem Facebook Messenger mit 800 Millionen Usern. Vor kurzem hat WhatsApp bekanntgegeben, seinen Anwendern die Jahresgebühr in Höhe von einem Euro zu erlassen.

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