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Staaten haben 2012 21.000-mal Einsicht in Googles Nutzerdaten verlangt

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von Bestboyz Signet  // 

Datenschutz? Demokratische Staaten wollen immer öfter schauen, was Bürger bei Google so treiben...

Google gilt als eine der größten Datensammelkraken weltweit. Ob das nun stimmt, sei dahin gestellt, Fakt ist jedenfalls ein anderer: Immer öfter verlangen staatliche Institute die Einsicht in die gesammelten Nutzerdaten. In der ersten Jahreshälfte 2012 wurden 21.000 Fälle gezählt. 16.000 waren es im Jahr zuvor...

Die USA liegt mit knapp 8.000 Verfügungen auf Platz 1, Deutschland liegt hingegen auf Platz 5. Doch selbst der Vorsitzende des Transparenz-Büros von Google, William Echikson, nennt diese Entwicklung „besorgniserregend“, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier um demokratische Einrichtungen handelt, die sich sonst um Datenschutz ihrer Bürger bemühen (sollten).

Ich persönlich empfinde die Entwicklung nicht als befremdlich, sondern als logische Konsequenz der technischen Versiertheit des täglichen Lebens: Besonders für Strafverfolgungsbehörden ist es verlockend, unter dem Schutzmantel der Moral mithilfe solcher Daten nach „Verbrechern zu jagen“. Und wie wir wissen, wird alles, was möglich ist, nunmal auch gemacht...

[Über: heise | Quelle: Google]

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