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Spicken verboten: Universitäten verbannen Armbanduhren

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Vielleicht bin ich in einer goldenen Zeit aufgewachsen. In einer, in der Handys schon lautlos gestellt werden konnten, das schnelle Tippen per T9 gerade möglich wurde, verräterischer Vibrationsalarm aber noch eher die Ausnahme als die Regel war. Kurz und knapp: Ich kann mich durchaus daran erinnern, in der Schule einen „Wissensaustausch“ mit Klassenkameraden per Kurznachricht durchgeführt zu haben.

Das dürfte heute nicht mehr so leicht klappen. Lehrer und Schulleiter sind sensibilisiert, Smartphones zu allgegenwärtig – und damit in Klassenzimmern häufig verbannt. Mit den Smartwatches kommt nun die nächste Generation der unauffälligen Spickhilfen daher. Und das führt nun dazu, dass auch klassische Zeitmesser von den Handgelenken der Studenten verschwinden müssen.

Zumindest die London City University greift jetzt zu dieser drastischen Maßnahme. Das Kontrollieren aller Zeitmesser auf digitale Spickmöglichkeiten hat sich offensichtlich als nicht praktikabel erwiesen. Also sind Armbanduhren in den Prüfungssälen nun verboten – stattdessen werden wieder vermehrt Wanduhren aufgehängt. Außerdem sollen die Profs in Zukunft Tischuhren verteilen.

Was denkt Ihr? Ist das eine nötige Maßnahme oder vollkommen übertrieben? Und habt Ihr auch schon einmal in der Schule Tech-Gadgets „verwendet“?

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