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Sicherheitslücke bei Samsung: Galaxys hacken & rooten

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Für Besitzer einiger Highend-Smartphones von Samsung gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Auf den Geräten lassen sich problemlos Root-Rechte erlangen. Wo wir auch gleichzeitig bei der schlechten Nachricht sind: Denn wie der Nutzer alephzain im XDA-Developer-Forum berichtet, haben Android-Handys mit den Samsung-Prozessoren Exynos 4210 und 4412 eine kritische Sicherheitslücke, die allen Anwendungen einen uneingeschränkten Zugriff auf den Speicher gewährt.

Betroffen sind das Galaxy S2 und S3, Note, Note 2 und Note 10.1, und Galaxy Tab 7.7 sowie die hierzulande nicht verbreiteten Lenovo K860 und Meizu MX-4 – jedenfalls laut Wikipedia-Eintrag zu den Exynos-SOCs. Nicht betroffen sind Smartphones mit älteren Exynos-Varianten wie das Nexus S und Galaxy S sowie die Geräte mit der A15-Variante 5250 wie das Chromebook und das schlecht lieferbare Tablet Nexus 10.

Über die Lücke erhält Schadsoftware volle Kontrolle über den Androiden – und damit über Passwörter, Online-Banking-Daten & Co. Die Sicherheitslücke rührt daher, dass das Device /dev/exynos-mem für alle Anwendungen mit vollem Lese- und Schreibzugriff freigegeben ist. So ist es jeder App möglich, beliebigen Code in den Kernel einzuschleusen und auszuführen.

Ein weiterer User des XDA-Developer-Forums hat inzwischen eine App veröffentlicht, die eben diese Schwachstelle schließt. Bei manchen Geräten und Android-Versionen gibt es dann Probleme mit der Kamera-App – für diesen Fall hat die App einen Schalter, mit dem sich die Lücke zum Schießen eines Fotos wieder öffnen lässt. Die Schnappschusstauglichkeit bleibt dann allerdings auf der Strecke.

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