TechStage
Suche

Ein Angebot von

Sicherheitslücke bei Samsung: Galaxys hacken & rooten

von  //  Facebook Twitter Google+

Für Besitzer einiger Highend-Smartphones von Samsung gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Auf den Geräten lassen sich problemlos Root-Rechte erlangen. Wo wir auch gleichzeitig bei der schlechten Nachricht sind: Denn wie der Nutzer alephzain im XDA-Developer-Forum berichtet, haben Android-Handys mit den Samsung-Prozessoren Exynos 4210 und 4412 eine kritische Sicherheitslücke, die allen Anwendungen einen uneingeschränkten Zugriff auf den Speicher gewährt.

Betroffen sind das Galaxy S2 und S3, Note, Note 2 und Note 10.1, und Galaxy Tab 7.7 sowie die hierzulande nicht verbreiteten Lenovo K860 und Meizu MX-4 – jedenfalls laut Wikipedia-Eintrag zu den Exynos-SOCs. Nicht betroffen sind Smartphones mit älteren Exynos-Varianten wie das Nexus S und Galaxy S sowie die Geräte mit der A15-Variante 5250 wie das Chromebook und das schlecht lieferbare Tablet Nexus 10.

Über die Lücke erhält Schadsoftware volle Kontrolle über den Androiden – und damit über Passwörter, Online-Banking-Daten & Co. Die Sicherheitslücke rührt daher, dass das Device /dev/exynos-mem für alle Anwendungen mit vollem Lese- und Schreibzugriff freigegeben ist. So ist es jeder App möglich, beliebigen Code in den Kernel einzuschleusen und auszuführen.

Ein weiterer User des XDA-Developer-Forums hat inzwischen eine App veröffentlicht, die eben diese Schwachstelle schließt. Bei manchen Geräten und Android-Versionen gibt es dann Probleme mit der Kamera-App – für diesen Fall hat die App einen Schalter, mit dem sich die Lücke zum Schießen eines Fotos wieder öffnen lässt. Die Schnappschusstauglichkeit bleibt dann allerdings auf der Strecke.

Einloggen, um Kommentare zu schreiben

Anzeige