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Schlanke Smartphones: Diät führt zur Akku-Magersucht

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Bild: Kollage: TechStage; Handy: ZTE; Salat: Th. Reinhardt / pixelio.de

ZTE Grand S: 6,9 Millimeter. Alcatel One Touch Idol Ultra: 6,45 Millimeter. Sony Xperia Tablet Z: 6,9 Millimeter. Schlank ist im Trend, nicht nur beim Menschen, sondern auch bei seinem Smartphone. Je dünner, um so besser; das schließen wir zumindest aus den Neuvorstellungen rund um die CES.

Doch wie beim Menschen ist zu dünn auch beim Smartphone schädlich. Denn irgendetwas muss ja auf der Strecke bleiben, wenn man die Reserven angreift – beim Handy und Tablet scheint es sich dabei um den Akku zu handeln.

Denn die Zahlen sind auf den Blick gar nicht so schlecht. Das ZTE bringt einen Akku mit einer Kapazität von 1780 mAh mit. Das Alcatel hat einen mit 1820 mAh geringfügig stärkeren Stromspeicher. Im Vergleich zum iPhone 5 (1450 mAh) ist das gut, doch: Das Ascend D2 von Huawei bringt bei 9 Millimetern Bauhöhe einen mit 3000 mAh fast doppelt so starken Stromspeicher mit.

9 Millimeter? Das ist kein Ziegelstein. Das ist in etwa so dick wie ein iPhone 4, das wir vor zwei Jahren noch als schlank bezeichnet hätten. Dünner als eine Streichholzschachtel; ja sogar dünner als eine Tafel Ritter Sport Mini. Es sind gut 2 Millimeter mehr als bei den Schlankheitskönigen. Aber genau diese 2 Millimeter, so dick wie eine Zwei-Euro-Münze, bedeuten den Unterschied zwischen "Mein Akku hält knapp einen Tag" und "Mein Akku hält locker einen Tag durch – egal, wie viel ich das Smartphone benutze". Wenn ich mich hier entscheiden muss, wähle ich ganz klar den stärkeren Akku. Und damit etwas mehr Speck auf den Hüften des Smartphones.

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