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Rockt oder Ramsch? Sonic Bomb Wecker für Tiefschläfer

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Unser heutiges Thema bei „Rockt oder Ramsch?“ ist ein Wecker, der mit seiner Lautstärke von bis zu 113 Dezibel und einem zusätzlichen Vibrationsalarm eigentlich in der Lage sein sollte Tote aufzuwecken. Wenig verwunderlich richtet sich das Gerät an die Zielgruppe der Tiefschläfer, die dank der „Sonic Bomb“ in der Tat keine Probleme mehr mit dem Aufstehen haben dürften.

Interessant kann der bei Getdigital für um die 40 Euro erhältliche Wecker aber auch für diejenigen sein, die keinen übermäßig tiefen Schlaf haben – die 113 Dezibel müssen natürlich nicht voll ausgereizt werden und der Vibrationsalarm klingt doch nach einem praktischen Feature. Wie sich die „Sonic Bomb“ in der Praxis schlägt, erfahrt Ihr in unserem Video.

Wer lieber liest, statt ein Video zu gucken: Nachfolgend findet Ihr den Inhalt des Clips als Text.

Zuerst einmal ist die „Sonic Bomb“ ein ganz gewöhnlicher Wecker. Er zeigt die Uhrzeit an, erlaubt es zwei Alarme einzustellen und hat eine Snooze-Funktion. Optisch soll das Gadget augenscheinlich einer Bombe ähneln, was mit dem schwarzen Kunststoffgehäuse, der roten LED-Anzeige und den ebenfalls roten Bedienelementen auch ganz gut gelingt. Die drei während des Alarms über der Uhr leuchtenden LEDs tragen dazu ihren Teil bei.

Die Helligkeit der Anzeige lässt sich mit dem Snooze-Button einstellen, links davon befindet der Wahlschalter für die maximal zwei Alarme, die der Nutzer einstellen kann. Der Bombenwecker wird durch ein Netzteil mit Strom versorgt, kann alternativ aber auch mit Batterie betrieben werden, die im Falle eines Stromausfalls an die Steckdose angeschlossen als Notstromaggregat dient.

Das Einstellen von Uhrzeit, Alarmzeit und der Dauer der Schlummerfunktion ist nicht selbsterklärend, geht mit beiliegender deutscher Anleitung jedoch schnell und gut von der Hand. Auf der linken Seite des Weckers befindet sich ein Wahlschalter für die verschiedenen Alarmmodi – das sind „Ton“ einzeln, „Vibration“ einzeln und „Ton & Vibration“ gemeinsam. Der Vibrationsalarm wird mit einem kleinen runden Shaker realisiert, der per Kabel an den Wecker angeschlossen und dann unter Matratze oder Kopfkissen gelegt wird.

Bevor man einfach den Alarm einstellt und am nächsten Morgen von null auf hundert senkrecht im Bett steht, außerdem die ganze Nachbarschaft gleich mit weckt, sollte man unbedingt die Lautstärke für sich auschecken. Dazu eignet sich der Testmodus, in dem die verschiedenen Modi durchgeschaltet werden können und Lautstärke und Klangfarbe des Pieptons einstellbar sind.

Vor Starten des Testmodus mit gleichzeitigem Drücken von Timer- und Snooze-Taste, empfiehlt es sich den Lautstärkeregler auf der rechten Seite fast komplett herunterzuregeln. Bei mir stand dieser auf Maximum und die komplette 113-Dezibel-Dröhnung hat mich eiskalt erwischt. Den Lautstärkeregler voll aufgedreht dürften wohl nur ganz hartgesottene Schläfer benötigen, die „Sonic Bomb“ ist salopp ausgedrückt in der Tat sacke laut. Unter dem Lautstärkerad befindet sich noch ein Drehregler, mit dem sich die Klangfarbe des Wecktons verändern lässt.

Ich persönlich werde ja lieber von relaxten Klängen geweckt, als von einem doch eher schrillen Piepsen, blinkenden Lichtern und Rütteln unterm Po. Wer seine Probleme damit hat morgens den Wecker zu hören, für den könnte die „Sonic Bomb“ allerdings die Lösung dieser Probleme sein. Wen das Gadget nicht aus dem Schlaf reißt, dem ist wohl auch anderweitig nicht zu helfen.

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