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Programmierer fordert mehr Sicherheitsbestimmungen für den Google Play Store

von Bestboyz Signet  // 

Matt Gemmell fordert: Google Play Store gehört als geschlossene Gesellschaft deklariert.

Google Play Store
Google Play Store

Nun, ganz so drastisch ist es nicht, wie ich es oben zugespitzt formuliert habe. Aber dennoch hat der App Programmierer Matt Gemmell in einem Blogpost erklärt, wie wichtig es sei, den Google Play Store zu sichern, also die Sicherheitsbestimmungen hochzuschrauben. Das Android OS Betriebssystem war zu Beginn eine Plattform für alle Revolutionäre, die kein iPhone haben wollten. Sie schätzten den freigeistigen Gedanken hinter dem offenen System, die Unternehmensstrategie seitens Google, das Ganze als Open Source anzubieten.

Hier war einfach jeder willkommen – und nicht jeder Gast war freundlich. Matt führt auf, dass viele Gäste was mitgehen ließen, das Internet sei voll von geklauter Software. Das Problem dabei: Die Nutzer suchen im Netz nach APKs, finden sie innerhalb weniger Sekunden, laden sie auf ihre Geräte herunter und haben schon Malware installiert – und dafür braucht‘s keine Root-Rechte, um diesbezüglich Schaden anzurichten. Für die Entwickler hingegen bedeutet das kein Geld. Denn anstatt für die Applikation regulär im Play Store zu bezahlen, wird sich anderswo beschafft, wofür der Google Play Store, ehemals Android Market,  ein Bedürfnis schuf.

Darum fordert der Programmierer weiterhin, dass Verbraucher die Apps bezahlen müssen. Das wäre nicht nur für Google und nicht nur für die User gut, sondern auch für Developer, besonders diejenigen, die nicht allzu bekannt sind. Die Freizügigkeit ist ein Fehler, schlussfolgert er:

„The system is designed for piracy from the ground up. The existence of piracy isn’t a surprise, but rather an inevitability.“

Ein recht hartes Urteil, wenn man bedenkt, dass besonders die Offenheit so sehr geschätzt wurde. Ein sicherer Google Play Store - wie steht Ihr dazu?

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