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Pac Man CE DX: Arcade-Klassiker neu aufgelegt

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Als Pac Man erstmals das Licht der Welt erblickte, mussten die Entwickler ob der sehr schwachen Hardware den einen oder anderen Kompromiss eingehen. In Zeiten von Achtkern-Handys mit 64-Bit-Prozessoren und 3 GByte RAM ist dies nicht mehr notwendig.

Nach dem ersten Start von Pac Man CE DX fühlt Ihr Euch sofort wie in einen phychedelischen Trip versetzt. Das japanische Entwicklerteam ließ sich offensichtlich von der von Radian-Games verwendeten Engine inspirieren, die für ihre Farb- und Transparenzeffekte bekannt ist.

Die erste Pac Man CE DX bestand aus einer Reihe von Levels, die hintereinander abzuarbeiten waren. Die „neue“ Schlussversion geht das Problem von hinten an: Die rund ein Dutzend Levels sind mit verschiedenen Spielmodi ausgestattet, die sich erst nach und nach freischalten lassen.

Euer Alter Ego lässt sich durch Wischgesten am Bildschirm herumbewegen. Besonders witzig ist dabei das Positionsmemory: Wenn ihr eine Geste durchführt, die im Moment nicht ausführbar ist, so führt sie Packman beim Freiwerden des jeweiligen Wegs auf.

Auf Seiten der Geister ist Entschärfung zu vermelden: Die Truppe verhält sich im Vergleich zu früheren Versionen eher friedlich. Das gilt auch für die Münzen, die nun nicht mehr levelfüllend auftauchen. Ihr bekommt es stattdessen mit Stufen zu tun, bei denen einige Münzen einzusammeln sind. Die legendären Power-Pillen – alle Ähnlichkeiten zu Pervitin sind rein zufällig – sind ebenfalls mit von der Partie, bekommen nun aber mit Bomben einen potenten Partner zur Seite gestellt, der den Bildschirm mit einem Klick leerwischt.


Pac Man CE DX mag mit – je nach Plattform – fünf bis zehn Euro nicht preiswert sein, das Spiel ist sein Geld allerdings voll und ganz wert, da es komplett ohne In-App-Käufe auskommt. Namco ist und bleibt nun mal ein Traditionsstudio, das japanischen Werten verbunden ist.

Download: Android, iOS, Windows Phone

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