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NewsDrop 37: Nintendo-Games, Galaxy-S6-Kamera, Android M

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Fans von Mario, Link & Co. dürfen sich freuen: Nintendo hat angekündigt, dieses Jahr noch ein Smartphone-Spiel auf den Markt zu bringen – und dabei wird es sich nicht um eine schnöde Portierung handeln. Außerdem hat der Nintendo-CEO noch weitere Titel versprochen.

Außerdem gab es diese Woche Neuheiten von Microsoft und Windows 10, von Google und Android M, von Samsung und den Kameras von Galaxy S6 und Galaxy S6 edge sowie von diversen Verkehrsprojekten.

Alle Details zu diesen und weiteren Themen findet Ihr in Folge 37 vom NewsDrop. Viel Spaß mit dem Video und ein schönes Wochenende!

NewsDrop 37: Nintendo-Games, Galaxy-S6-Kamera, Android M und mehr

Falls Ihr ein Detail aus dem Video noch einmal nachlesen wollt, findet Ihr im Folgenden die Transkription:

Nintendo hat die Smartphone-Entwicklung komplett verschlafen – und steckt in der Krise. Im März kündigte der japanische Konsolenhersteller an, in Zusammenarbeit mit der Spieleschmiede DeNA künftig eigene Titel für Smartphones zu entwickeln. Dabei soll es sich wohlgemerkt um eigenständige Games und nicht um Portierungen bestehender Spiele handeln.

Jetzt hat der Nintendo-CEO gegenüber Investoren angekündigt, dass das erste Smartphone-Spiel der Japaner bis Ende des Jahres fertig sein wird – bis März 2017 sollen dann vier weitere Titel folgen. Was wenig klingt, ist bei Nintendo Strategie: Jedes einzelne Spiel soll ausreichend Aufmerksamkeit bekommen – und zu einem Hit gemacht werden. News zu der mysteriösen Konsole mit dem Codenamen NX gab’s leider nicht.

Weiter mit Gerüchten: Wie das Tech-Blog Unleashthephones berichtet, arbeitet Microsoft an zwei High-End-Lumias mit den Codenamen „Talkman“ und „Cityman“ – beide Geräte sollen angeblich QHD-Displays haben. Für das Talkman stehen 5,2 Zoll Bilddiagonale und Snapdragon-808-CPU im Raum, für das Cityman mit 5,7 Zoll und Snapdragon-810-Prozessor.

Außerdem ist die Rede von 20-Megapixel-Haupt- und 5-Megapixel-Frontkamera, Triple-LED-Blitz, 3 GByte RAM, 32 GByte integriertem Speicher, microSD-Slot und 3300 beziehungsweise 3000 mAh starker austauschbarer Akku. Und natürlich soll als Betriebssystem Windows 10 laufen – das auf Smartphones dann statt Windows Phone künftig Windows 10 for Mobile heißt.

Und: Windows 10 ist das letzte Windows. Für immer. Und ewig! Das heißt aber nicht, dass Microsoft bald den Laden abschließt, sondern dass es fortan keine großen Versionssprünge wie bisher mehr geben wird, sondern Redmond das Betriebssystem laufend aktualisiert.

Außerdem bekommt Windows 10 künftig ein Mittelfinger-Emoji, das nicht nur in neutralem Grau, sondern auch in zahlreichen Hautfarben verfügbar ist. Toll. Dazu passt der Blogpost eines Instagram-Entwicklers, demzufolge Akronyme wie LOL und ROFL rückgängig sind und sich stattdessen Emojis immer mehr durchsetzen – als international verständliche Sprache quasi.

Von Windows zu Android: Google hat diese Woche den Terminplan für seine alljährliche Entwicklerkonferenz Google I/O bekanntgegeben. Und da tauchte tatsächlich in der Beschreibung „Android M“ auf. M wie Marshmallow, Milky Way, Mars, Merenge, Marzipan und so weiter. Wir dürfen also mit ersten Details zu Android 6.0 rechnen – und das, wo Lollipop erst auf einem Bruchteil der Geräte läuft.

Die Eröffnungskeynote startet übrigens am 28. Mai um 18.00 Uhr deutscher Zeit. Auf TechStage.de gibt’s wie gewohnt einen Live-Blog zu der auf 2,5 Stunden angesetzten Veranstaltung. Schaut vorbei, wir freuen uns.

Diskussionen gab’s diese Woche außerdem zum Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge – wie der Hersteller bestätigte, setzen die beiden Smartphones nämlich innerhalb einer Modellreihe zwei unterschiedliche Bildsensoren ein – einen von Sony und einen ISOCELL-Chip von Samsung. Wie die Unterschiede bei der Bildqualität aussehen, darüber wird gerade noch fleißig diskutiert.

Und dann will noch Nokia Here Maps verkaufen – und Interessenten gibt’s genug. Wie die New York Times berichtet, will Uber bis zu 3 Milliarden Dollar für den Kartendienst bieten. Darüber hinaus sollen sich aber auch BMW, Mercedes und Audi in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Nokia befinden, wobei der Preis hier noch unklar ist.

Und wo wir schon auf der Straße sind: Tesla will im März nächsten Jahres sein Einsteiger-Elektroauto Model 3 mit einem angeblichen Preis von 35.000 Dollar vorstellen. Der Name Model 3 ist kaum ein Zufall – die direkten Konkurrenten wären in diesem Preisbereich unter anderem der BMW i3 beziehungsweise allgemein die 3er-Serie.

Weiter im Verkehr – und sorry, Weselsky geht Euch auch hier auf den Sack. Der Bahnstreik hat aber immerhin MyTaxi zu einer netten Werbeaktion motiviert: Wer den Dienst nutzt und über die App zahlt, fährt bis zum 17. Mai für die Hälfte – die anderen 50 Prozent übernimmt MyTaxi. Respekt.

Und wo wir schon bei krassen Werbeaktionen sind: Das 1000 Euro teure Soundsystem Teufel Rockster soll mit bis zu 115 Dezibel so unfassbar laut sein, dass der Hersteller den Kunden eine Rechtschutzversicherung mitliefert, die die Anwaltskosten bei der Verteidigung gegen eine Anzeige wegen Ruhestörung übernimmt. Ich hab gelolt.

Und dann macht da noch dieses YouTube-Video von Quadmovr die Runde, das einen unfassbar schnellen und wendigen Quadrocopter zeigt, der komplett wahnsinnige Manöver durchführt. Erster Gedanke: geil. Zweiter Gedanke: Scheiße. Irgendwann werden solche und noch unglaublich viel krassere Geräte durch die Gegend fliegen und beispielsweise Verbrecher jagen oder Kriege kämpfen.

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