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NewsDrop 35: Oppo R7, Jawbone UP4, Fake-Samsung-Akkus

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Wenn die Leaks zum Oppo R7 authentisch sind, dann erwartet uns hier bald ein spektakuläres Smartphone aus Fernost: Das Gerät ist mit angeblichen 4,85 Millimetern nicht nur wahnsinnig dünn, sondern hat dank eines Tricks auch ein quasi rahmenloses Display.

Außerdem hat Jawbone mit dem UP4 für das eine oder andere Stirnrunzeln gesorgt. MediaTek hat einen Deca-Core-Prozessor vorgestellt, bei Qualcomm gibt es dagegen eher Sorgenfalten, und Apple und Samsung haben Grund zur Freude – solange es nicht um Akkus geht. Denn unsere Kollegen von c't haben auf Amazon zwölf „Original-Samsung-Akkus“ bestellt. Und zwölf Fakes bekommen.

Alle Details zu diesen und weiteren Themen findet Ihr in Folge 35 vom NewsDrop. Viel Spaß mit dem Video und ein schönes Wochenende!

NewsDrop 35: Oppo R7, Jawbone UP4, Fake-Samsung-Akkus und mehr

Falls Ihr ein Detail aus dem Video noch einmal nachlesen wollt, findet Ihr hier die Transkiption des NewsDrop:

Wenn Ihr auf komplett rahmenlose Smartphones steht, dann dürfte Euch das Leak-Video vom Oppo R7 nicht entgangen sein. Jetzt zeigt sich das Smartphone erneut auf Fotos, die nicht weniger eindrucksvoll aussehen. Eine spezielle Lichtleiterstruktur über dem Display soll dafür sorgen, dass der Bildschirm quasi komplett rahmenlos wirkt.

Das Oppo R7 soll außerdem ein 5,5 Zoll großes Display haben und lediglich 4,85 Millimeter dick sein. Unter der Haube stecken gerüchtehalber ein 64-Bit-Octa-Core-Prozessor von MediaTek und eine 20,7-Megapixel-Kamera. Nachdem es das Oppo R5 bereits auf den deutschen Markt geschafft hat, stehen auch die Chancen für ein mögliches R7 nicht schlecht. Daumen drücken, Jungs!

Bei Samsung dagegen rollt der Rubel: Die Korea Times zitiert einen Samsung-Mananger, demzufolge man mehr als 70 Millionen Verkäufe von Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge erwartet. Insbesondere beim Galaxy S6 Edge könnte es in den nächsten Wochen oder sogar Monaten Lieferengpässe geben.

Und wo wir schon bei Samsung sind: Unsere Kollegen von der c’t haben auf Amazon zwölf Samsung-Akkus bestellt und untersucht – und bei allen zwölf handelte es sich um Fakes. Autsch. Mehr Details dazu findet Ihr auf heise online und in der c’t, Ausgabe 10/15.

Bei Qualcomm geben die Samsung-Zahlen wenig Grund zur Freude: Nachdem in den aktuellen Galaxy-Flaggschiffen Exynos- statt Snapdragon-SoCs stecken, entgeht dem US-Chiphersteller mächtig viel Asche. Hinzu kommen außerdem Lizenzgebühren für diverse Patente. Vom Verkaufspreis von mit Snapdragon-Prozessoren ausgestatteten Smartphones gehen 2,5 bis 5 Prozent an Qualcomm.

Samsung soll alleine für die Galaxy-S-Reihe in der Vergangenheit insgesamt 9 Milliarden Dollar an Qualcomm überwiesen haben. Wie BusinessKorea berichtet, soll es bei dem US-Hersteller nun sogar Überlegungen geben, die Snapdragon-Sparte abzuspalten, da die Konkurrenz einfach zu mächtig wird.

Zu den Qualcomm-Rivalen zählt nicht nur Samsung, sondern auch der chinesische Hersteller MediaTek, der diese Woche mit dem Helio X20 einen eindrucksvollen Prozessor angekündigt hat. Der X20 ist ein Deca-Core – und hat sage und schreibe zehn A72-Kerne – und soll damit AnTuTu-Scores in der 70.000er-Region erreichen. Zum Vergleich: Der Snapdragon 810 erreicht, wie im übrigens auch der MediaTek Helio X10, rund 50.000 Punkte. Die Massenfertigung des X20 soll Ende des Jahres beginnen.

Weiter geht’s mit Wearables: Der Fitness-Tracker UP3 ist noch nicht einmal im Handel erhältlich, da hat der Hersteller mit dem UP4 bereits den Nachfolger angekündigt – und kurioserweise auch gleich noch den UP2, der allerdings der Nachfolger vom UP24 ist. Alles klar?

Der UP4 soll dem UP3 mit Schrittzähler, Pulsmesser, Schlaftracker & Co. technisch sehr ähnlich sein, allerdings zusätzlich noch ein NFC-Modul mitbringen, das sich zum mobilen Bezahlen eignet. Der UP3 soll – zumindest in den USA – noch in diesem Monat im Handel erhältlich sein, der UP4 irgendwann im Sommer. Mit American Express als bislang einzigem Partner hält sich die Attraktivität auch noch in Grenzen.

Der UP2 ist dagegen spartanischer ausgestattet und verzichtet wie sein Vorgänger UP24 auf den Herzfrequenzsensor – ist dafür aber auch deutlich schmaler als der UP3 – und kostet mit 100 Dollar die Hälfte vom 200 Dollar teuren UP4 und auch deutlich weniger als der 180 Dollar teure UP3.

Weiter mit Wearables: Google will Cardboard ausbauen. Der Internetriese hat auf seinem Blog ein „Works with Google Cardboard“-Zertifikat angekündigt – Third-Party-Anbieter können dann quasi ihre eigenen Brillen bauen, die zu dem Cardboard-Ökosystem kompatibel sind.

Darüber hinaus will Google Entwicklern nun verbesserte SDKs anbieten und hat Design-Richtlinien für die Virtual-Reality-Interfaces ausgegeben. Außerdem hat der Google Play Store zusätzliche Kategorien für die Cardboard-Apps bekommen. Es tut sich was in der VR-Welt.

Und wo wir schon bei Google sind: Die kostenlose App Google Handwriting Input bringt eine Handschriftenerkennung aufs Smartphone – die 82 verschiedene Sprachen unterstützt und sogar Smileys erkennt. Außerdem ist der Google Nexus Player jetzt in Deutschland erhältlich. Der Konkurrent zu Amazons Fire TV kostet 99 Euro.

Weiter geht’s im Wohnzimmer: Ikea verkauft ab sofort auch in Deutschland Lampen und Tische, die den drahtlosen Ladestandard Qi unterstützen. Außerdem gibt es Sets, mit denen sich bestehende Möbel umrüsten lassen. Mit Preisen ab 50 Euro für die Möbel und ab 30 Euro für die Nachrüstlösungen finde ich das durchaus attraktiv.

Für Apples Mobil-Betriebssystem iOS steht sie bereits zur Verfügung, jetzt hat der Live-Streaming-Dienst Meerkat eine Public Beta seiner App für Android angekündigt. Wann diese genau startet, ist nicht bekannt – man kann sich aber immerhin schon einmal anmelden.

Apple wiederum hat angekündigt, dass die Entwicklerkonferenz WWDC am 8. Juni starten wird. Erwartet werden hier unter anderem ein neuer Apple-TV sowie erste Einblicke in iOS 9 und Mac OS X 10.11. Amüsant finde ich, dass Apple die Nutzung von Selfie-Sticks hier explizit verboten hat.

Weiter mit Apple: Die Watch geht offenbar mächtig ab. Nachdem am ersten Vorbesteller-Tag angeblich in den USA bereits knapp eine Million Geräte geordert wurden, schätzt der Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities die Zahl der globalen Vorbestellungen auf 2,3 Millionen.

Ab Juni soll es die Watch dann übrigens frei verkäuflich in Apple Stores geben – das geht aus einem internen Memo von Apples Retail-Chefin Angela Ahrendts hervor. Bei künftigen Neuheiten soll es dann allerdings wieder „blockbuster Apple product launch days“ geben – mit Campen und so weiter.

Und dann hat Apple diese Woche noch den israelischen Kamera-Hersteller LinX Imaging übernommen. Die Firma verspricht, mit Arrays aus mehreren Kameras, 3D-Fotos mit nachträglich anpassbarem Fokus aufnehmen zu können – so wie es HTC beim One M8 oder M9+ macht. Das Versprechen einer „DSLR-artigen Bildqualität“ würd ich aber einfach mal in der Ablage „Unsinn“ abheften, bis das Gegenteil bewiesen ist.

Die beiden Halo-Spinoffs Spartan Strike und Spartan Assault sind ab sofort für iOS und Windows Phone erhältlich – entweder einzeln für 5,99 Dollar oder im Bundle für 9,99 Dollar. Hinweise auf eine Verfügbarkeit für Android gibt es nicht.

Und wo wir schon in der Science-Fiction-Ecke sind: Passend zur Veröffentlichung des zweiten Star-Wars-Episode-7-Trailers hat Twitter Star-Wars-Emojis bekommen. Yah. Und der Trailer vom Batman-versus-Superman-Film ist bereits geleakt.

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