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Microsoft mit größtem Verlust in der Unternehmensgeschichte

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Es war kein einfaches Geschäftsjahr für Microsoft. Die Übernahme von Nokia entpuppte sich endgültig als Griff ins Klo, der PC-Markt und damit das Geschäft mit den Windows-Lizenzen gehen den Bach hinunter, und der Steve-Ballmer-Nachfolger Satya Nadella hat den Konzern kräftig auf den Kopf gestellt.

Unterm Strich hat das nicht nur Tausende Arbeitsplätze gekostet, sondern auch für den größten Verlust in der Unternehmensgeschichte von Microsoft gesorgt – der beträgt für das abgeschlossene Geschäftsjahr 3,195 Milliarden Dollar. Redmond schreibt dabei 7,6 Milliarden Dollar ab.

Auch wenn sich die steigenden Verkaufszahlen der Xbox One und die Erfolge bei den Cloud-Diensten positiv bemerkbar machen, so ging der Umsatz dennoch um gut fünf Prozent zurück und liegt nun bei 22,18 Milliarden Dollar.

Satya Nadella blickt trotz des Nokia-Debakels optimistisch in die Zukunft von Microsoft, die unter dem Leitmotiv „Cloud first, Mobile first“ steht. Während das bei den Cloud-Diensten mit einem Umsatzplus von 88 Prozent auch auf dem Papier zu sehen ist, ist der Weg im Mobile-Sektor noch weiter.

Immerhin hat Nadella selbst zugegeben: Wir haben Stand heute keine guten Flaggschiff-Geräte, sagte der CEO während des Calls im Rahmen der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse – und wer weiß, vielleicht wird sich das ja in naher Zukunft ändern. Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Und die in sechs Wochen startende IFA wäre ein guter Zeitpunkt.

heise onlineMicrosoft: Milliardenverlust aufgrund des Nokia-Debakels
NeowinMicrosoft CEO: "We don't have good devices" in the flagship phone segment today

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