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Microsoft: Angriff auf das Billigsegment noch dieses Jahr

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Bei Microsoft läuft's: Allein Windows Phone konnte seinen Marktanteil im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 91 Prozent steigern; bei PC-Betriebssystem hat das Unternehmen nach eigenen Angaben immer noch einen Anteil von über 90 Prozent am Markt. Auch das App-Angebot wächst ordentlich: Für Windows Phone gibt es inzwischen 270.000 Programme, täglich kommen 500 dazu.

Doch diese guten Zahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Markt unter Druck steht. Insgesamt hat Microsoft bei „digitalen Geräten“ einen Anteil von gerade einmal 14 Prozent. Wachstumsmotor für die Redmonder ist im Moment vor allem das Billigsegment: Allein das Lumia 520 (aktueller Marktpreis knapp 100 Euro) hat sich 12 Millionen Mal verkauft.

Dieses Erfolgsrezept möchte das Unternehmen auch in anderen Marktsegmenten wiederholen. So soll noch in diesem Jahr ein Chromebook-Konkurrent erscheinen, schreibt The Verge. Für 199 Dollar soll's ein Windows-Notebook von HP geben. Details und technische Spezifikationen wurden für dieses Modell zwar nicht genannt, aber für zwei etwas teurere Alternativen: Für 249 Dollar soll es vergleichbare Geräte von Acer (15,6-Zoll-Display, 500-GByte-Festplatte, 2,16 GHz schneller Celeron und 4 GByte RAM) und Toshiba (11,6-Zoll-Display, 32-GByte-SSD) geben.

Außerdem plant man weitere Modelle gemeinsam mit HP. Die Serie soll „Stream“ heißen und neben dem Chromebook-Konkurrenten auch zwei weitere Geräte ab 99 Dollar im 7- und 8-Zoll-Format bieten – wobei es sich dabei vermutlich um Tablets handelt.

Um diesen Schritt zu gehen, muss Microsoft sein Geschäftsmodell gravierend umstellen: Damit man im Billig-Segment mitmischen kann, müssen die Lizenzkosten für Software und Betriebssystem fallen – und das Geld muss an anderer Stelle erwirtschaftet werden. Ob Windows 8.1 with Bing hier ein Schritt in die richtige Richtung ist?

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