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Marktübersicht: Kompakte Drohnen zum Mitnehmen

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Der weltweite Umsatz von Kamera-Drohnen soll in fünf Jahren 5 Milliarden US-Dollar betragen – das ist doppelt so viel wie 2016. Hauptgrund für das starke Wachstum ist die Benutzerfreundlichkeit. Vor allem die teuren Vertreter fliegen inzwischen teil- oder hochautomatisiert fliegen. Das Fliegen wird zum Kinderspiel, da die Technik einen Großteil der Arbeit übernimmt: exakte Position im dreidimensionalen Raum halten, Hindernisse umfliegen und vieles mehr.

In dieser Marktübersicht haben wir drei Drohnen herausgesucht, die weniger für den professionellen Bereich, sondern mehr für die einfache Nutzung gedacht sind. Den Schwerpunkt legen wir auf Kompaktheit, sodass sie ideal für einen Kurztrip oder Urlaub geeignet sind. Ausführliche Testberichte sowie einen Vergleichstest mit den nachfolgenden Produkten folgen in den kommenden Wochen.

Der Mavic Pro von DJI wurde Ende 2016 in Portugal (aus Portugal: Mavic Pro im Hands-on mit Video) und in den USA vorgestellt. Die Besonderheit des Quadrocopters: Binnen Sekunden lässt er sich zusammenklappen. Der Formfaktor schrumpft so sehr, dass die Drohne sogar in eine Jeanstasche passt. Gesteuert wird der Mavic Pro entweder über das Smartphone oder über eine separat erhältliche Fernsteuerung mit Verstärkung der Reichweite.

Die Kamera in der DJI-Drohne wird mechanisch mit einem Gimbal um drei Achsen stabilisiert. Sie zeichnet Video im Format 4K UHD auf. Das bisher auf YouTube & Co. veröffentlichte vermittelt einen qualitativen hochwertigen Eindruck. Ob unsere Video von Landschaften und Wasser genau so gut werden, zeigt demnächst unser ausführlicher Test.

  • Mavic Pro Set
    DJI Mavic Pro Fly More Combo
  • Mavic Pro
    DJI Mavic Pro

Eine Nummer kleiner und neuer ist der Spark – er kommt ebenfalls von Hersteller DJI. Wie der große Bruder Mavic Pro erkennt auch der Spark Hindernisse. Abstriche gibt es trotzdem: Die Flugzeit wird lediglich mit 16 Minuten statt 27 angegeben. Außerdem ist die Kamera nur auf zwei Achsen stabilisiert und zeichnet Videos im Format Full High Definition auf.

Das Highlight des DJI Spark ist seine intuitive Bedienung per Handgesten. So soll das Auslösen eines Fotos mit einem aus zwei Fingern aufgebauten Rahmen möglich sein. Der Spark startet und landet auf und von der Handfläche. Wie zuverlässig das klappt, werden wir im Test prüfen.

  • Weiß
    DJI Spark weiß
  • Blau
    DJI Spark blau
  • Rot
    DJI Spark rot
  • Grün
    DJI Spark grün
  • Gelb
    DJI Spark gelb

Die letzte Drohne zum Mitnehmen ist ein wenig größer als den Spark und Mavic Pro und kommt von GoPro, die Karma. Das Fluggerät mit vier Propellern hat viel Zubehör im Lieferumfang, allerdings ist die technische Ausstattung nicht besonders: es fehlen Boden- und Kollisionssensoren. Dafür punktet die Karma mit seiner Kamera, die in ihrem Segment industrieführend ist: die Hero 5 Black (Testbericht).

Trotz der fehlenden Sensoren fliegt die Karma teilautomatisierte Flugmanöver. Etwa ein „Dronie“: Dabei fliegt der Quadrocopter von seinem Benutzer davon und zielt mit der Linse auf ihn. Gesteuert wird die Karma über eine mitgelieferte Fernsteuerung mit integrierten Bildschirm. Ein zusätzlicher Kauf oder das Verbinden eines Telefons, das als Anzeige dient, ist nicht notwendig.

  • GoPro Karma
    GoPro Karma Copter Kit (QKWXX-511)
  • GoPro Kamra Lite
    GoPro Karma Copter Light Kit (QKWXX-015)

Wie sich die GoPro Karma im Test und im Vergleich zu den DJI-Systemen schlagen wird, zeigt der baldige Test von TechStage.

Welche kompakten Drohnen sind Euch bekannt oder vielleicht habt Ihr auch schon Erfahrung gesammelt? Wir freuen uns über Eure Kommentare.

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