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Los Angeles bekommt LTE-Straßenlaternen

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100 Straßenlaternen wird die Stadtverwaltung von Los Angeles mit LTE-Funkzellen ausstatten. Auf diese Weise soll die Netzabdeckung in der Stadt verbessert werden, ohne weitere unansehnliche Funktürme auf Dächern platzieren zu müssen.

Wie das Nachrichtenmagazin Forbes berichtet, werden in Los Angeles 100 Straßenlaternen mit LTE-Funkzellen ausgestattet, um die Netzabdeckung zu verbessern und die schon bestehende 4G-Infrastruktur zu entlasten. Die entsprechende Technik stammt von den beiden europäischen Unternehmen Philips und Ericsson und befindet sich seit 2014 in der Entwicklung. Dies ist nun das erste Mal, dass die entsprechende Technologie zum Einsatz gebracht wird.

Einige Vorteile des Nachrüstens von Straßenlaternen mit LTE-Funkzellen erscheinen offensichtlich – beispielsweise dürfte dies mit weniger Aufwand verbunden sein, als neue Funktürme auf Dächern zu platzieren. Ein nicht unbeträchtlicher Vorteil für Netzanbieter ist laut Forbes außerdem die Tatsache, dass sie bezüglich des Netzausbaus nicht mit einzelnen Hausbesitzern verhandeln müssen, sondern nur mit einem Ansprechpartner: der entsprechenden Behörde der Stadt.

Ericsson und Philips haben im Oktober begonnen die 100 ausgewählten Straßenlaternen in Los Angeles mit ihren „smart cells“ nachzurüsten. Bislang gibt es laut Forbes noch keine konkreten Daten darüber, wie gut dort das 4G-Netz bislang verbessert wurde. Christoph Herzig, Manager im Bereich globale strategische Partnerschaften bei Philips, ließ dem Nachrichtenmagazin gegenüber allerdings durchblicken, dass die schon umgerüsteten (LTE-)Straßenlampen die Erwartungen der Mobilfunkanbieter erfüllen – wenn nicht gar übertreffen.

ForbesLos Angeles Becomes First City To Test The Future Of Wireless Connectivity With 'Small Cells' On Streetlights
FuturezoneLos Angeles rüstet Straßenlaternen mit LTE-Zellen aus

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