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Honor 8 Pro im Hands-on: tolle Ausstattung, guter Preis

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Metallgehäuse, aktuelles Android, schneller Prozessor, viel Speicher und eine hochauflösende Kamera: Das Honor 8 Pro verspricht viel. Wir waren bei der Vorstellung dabei.

Der Huawei-Ableger Honor hat heute sein neues Modell in Berlin vorgestellt, das Honor 8 Pro. Es tritt die Nachfolge des Honor 8 aus dem letzten Sommer an. Auf den ersten Blick ist die Verwandtschaft der beiden Geräte gut zu erkennen, auf den zweiten Blick fällt aber auf: Es gibt mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten.

Los geht's beim Gehäuse. Während das Honor 8 eine Rückseite aus Glas hatte, setzt der Hersteller beim Honor 8 Pro auf Metall. Aus optischen Gründen ist das irgendwie schade, denn das Glas gefällt uns zum Beispiel beim etwas teureren HTC U Ultra oder beim spürbar günstigeren HTC U Play sehr gut. Aus praktischen Gründen spricht aber vieles für Metall. Bei Stürzen bricht es nicht, sondern verbeult, Fingerabdrücke fallen nicht so sehr auf und es liegt griffiger in der Hand. Das ist vor allem deswegen praktisch, weil das 8 Pro im Vergleich zum Vorgänger noch mal gewachsen ist.

In den Details ähneln sich die Geräte dann wieder. Die Rückseite trägt die vom Honor 8, aber auch von vielen Huawei-Modellen bekannte Dual-Kamera und weiter unten in der Mitte den Fingerabdrucksensor. Ja, auch hier sitzt er hinten. Das klappt ganz gut – zumindest, solange das Gerät nicht auf dem Tisch liegt. Und im Vergleich zum Galaxy S8 freuen wir uns darüber, dass der Sensor nicht direkt neben der Kamera sitzt. So verschmiert man nicht permanent die Linse.

Bei den inneren Komponenten hat sich Honor ganz eindeutig „im Konzernregal“ bedient. Die meisten technischen Daten des 8 Pro kennen wir schon – allerdings eben nicht von Honor, sondern vom Mutterkonzern Huawei. Werft mal einen Blick auf die Ausstattung des Huawei P10...

Zwar ist das Display des Honor mit 5,7 Zoll größer als das des P10 (5,1 Zoll) und sogar als das des P10 Plus (5,5 Zoll), aber die Auflösung ist mit 2560 × 1440 Pixeln identisch. Aufgrund der größeren Display-Diagonale bedeutet das leichte Abstriche bei der Schärfe der Darstellung: Das 8 Pro kommt auf 515 ppi (Pixel Per Inch), P10 und P10 Plus liegen darüber – aber in der Praxis ist das nicht relevant. Über 500 Pixel pro Zoll, das ist schon der Hammer. Einzelne Bildpunkte erkennt man da maximal noch mit einer Lupe.

Der Prozessor ist der gleiche wie in den beiden P10-Modellen – Huaweis eigenes Top-Modell Kirin 960. Dazu gibt es 6 GByte RAM und 64 GByte Speicher.

Über die weiteren technischen Daten informiert das folgende Datenblatt:

Die gute Nachricht: Das Honor 8 Pro ist schon jetzt zehn Prozent unter seiner Preisempfehlung zu haben. Die schwarze Variante ist aktuell die günstigste:

Alternativ gibt es das Honor 8 Pro auch in Blau:

Die dritte Variante ist das Honor 8 Pro in Gold mit weißer Front:

Wir waren bei der Vorstellung vor Ort und zeigen Euch erste Fotos. Ein ausführlicher Testbericht folgt in den nächsten Tagen.

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