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Google äußert sich zu der Kritik an eigenen Datenschutzrichtlinien

von Bestboyz Signet  // 

Google weist EU-Kritik zurück.

Die Änderungen der Datenschutzrichtlinien sorgten für einigen Trubel in Europa. Die darin implementierte Erlaubnis, dienstübergreifend Daten zu vernetzen, um eine Art Metaprofil des Nutzers zu erstellen, entspräche nicht den EU Richtlinien, bezogene Informationen nur für diese eine Sache zu gebrauchen. Drei bis vier Monate habe der Suchmaschinengigant Zeit, das Ganze zu überarbeiten.

Google ging daraufhin in die Offensive, stellte sich einer Diskussion über die Datenschutzrichtlinien, in der das Unternehmen die technische Innovation in den Vordergrund hob und an die eigentliche Verantwortlichkeit appellierte. Damit sind vor allem die Bildungsinstitute gemeint, Lehrkräfte sollen ganz neue Medienkompetenzen entwickeln und als Werkzeug an die Hand bekommen, um Schülern ein Bewusstsein dafür zu schaffen.

Überhaupt war Medienkompetenz ein wichtiges Schlüsselwort: Der Nutzer müsse verstehen, was passiert und daraufhin selbst bestimmen können, was er erlauben und nutzen möchte und was eben nicht. Dazu seien eben jene Kompetenzen wichtig.

Generell wieß Google die Vorwürfe vehement zurück: Es gehe um Innovation. Bestimmte Dienste seien unter anderen Umständen nicht möglich, Fortschritt wäre nicht möglich. Natürlich bestünde Handlungsbedarf, diese läge aber in der Aufklärung der Nutzer - nicht bei Google.

[Über: heise]

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