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Gemacht für Produktivität: BlackBerry Passport vorgestellt

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von und Volker Weber  //  Facebook Twitter Google+

Der kanadische Software- und Hardware-Hersteller BlackBerry hat heute in London, Großbritannien sein neuestes Flaggschiff-Smartphone, das BlackBerry Passport, vorgestellt. Das Telefon ist schon seit geraumer Zeit bekannt – heute jedoch hat das Unternehmen detaillierte Informationen genannt. Das BlackBerry Passport wurde speziell für den produktiven Gebrauch gebaut. Es sei das modernste, leistungsfähigste und innovativste Tastatur-Smartphone auf den Markt, erklärten uns BlackBerry-Repräsentanten im Gespräch.

Anders als bei anderen Smartphones heutzutage, ist das BlackBerry Passport mit einem großen quadratischen Display und einer echten Tastatur ausgestattet. „Passport“ ist die englische Bezeichnung für einen Reisepass, dieser sei das universelle Symbol für Mobilität. Das ist der Hintergrund, der Name und Form erklärt.

Die Anzeige hat eine Diagonale von 4,5 Zoll, sie löst mit 1440 × 1440 Pixeln auf und nimmt 56,5 Prozent der frontalen Flächen ein. Die Darstellungsfläche hat 2.073.600 Bildpunkte. Das entspricht exakt genau Full-HD-Niveau – jedoch nicht auf 4,7 oder 5 Zoll wie es üblich ist, sondern eben 4,5. Das sorgt für eine hohe Pixeldichte von 453 Pixel pro Zoll. Das quadratische Display soll ideal zum Arbeiten sein, meint BlackBerry. Es bietet 30 Prozent mehr Breite, als ein durchschnittliches Telefon im Slate-Formfaktor.

Die physische Tastatur des BlackBerry Passport hat drei Reihen. Diese Konstellation soll schnelles und längeres Tippen ermöglichen. Eine Besonderheit der Tasten ist, dass sie berührungsempfindlich sind. Sie erkennen unterschiedliche Gesten, die die Bedienung einfacher, intuitiver und effizienter machen. So kann der Nutzer beispielsweise den Inhalt einer Webseite mit den Tasten scrollen. Über ein doppeltes Tippen kann die Schreibmarke ausgewählt und präzise hin- und herbewegt werden, um Korrekturen zu machen.

Das Passport kommt ab Werk mit BlackBerry OS 10.3 – der neuesten Betriebssystemversion. Das Update bringt neue Schnittstellen, ein überarbeitetes Design mit flachen Elementen und neue Features mit sich. Außerdem kommen BlackBerry Blend und BlackBerry Assistant hinzu. Die wohl größte Neuheit ist die native Integration des Amazon Appstore für Android. Damit bekommt jeder Nutzer Zugriff auf mehr als eine Viertel Millionen Android-Apps.

Im Inneren des 196 Gramm schweren Smartphones sitzt der Snapdragon 801 von Qualcomm. Der Quad-Core-Prozessor hat eine Taktrate von 2,36 Gigahertz. Der RAM ist 3 GByte groß, intern gibt es zudem 32 GByte, die sich über eine microSDXC-Karte um 128 GByte erweitern lassen. Die Kamera auf der Rückseite hat einen OIS und löst mit 13 Megapixeln auf, vorne sind es 2. Neben LTE, NFC, WLAN 802.11 ac kann das Passport auch Wi-Fi Alliance Miracast. Der Akku hat eine Nennladung von 3450 Milliamperestunden.

In den kommenden Tagen wird Vodafone als erster Vertriebspartner das neuen BlackBerry Passport in Deutschland anbieten. Zusammen mit einem Vodafone Red Smartphone-Tarif ist es dann ab einem Euro erhältlich. Ohne Vertrag bietet Vodafone das Smartphone für 599,90 Euro an. Zusätzlich ist das BlackBerry Passport ab heute auf Amazon und ShopBlackBerry vorbestellbar.

Einen ersten Eindruck von dem neuen BlackBerry Passport erhält Ihr in unserem Hands-on.

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