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Facebook veröffentlicht Google-Now-Konkurrenten

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von  //  Twitter Google+

Mit einer neuen Benachrichtigungszentrale in den iOS- und Android-Apps von Facebook will das Social Network wohl Google Now Konkurrenz machen. Das neue Benachrichtigungs-Tab bringt personalisierte Karten mit sich.

Nach der kürzlich angekündigten aufgebohrten Suchfunktion hat Facebook heute ein weiteres neues Feature angekündigt: „Ein nützlicherer Benachrichtigungs-Tab für Mobil-Geräte“, wie es im offiziellen Unternehmensblog heißt. Die neuen Funktionen erinnern stark an Google Now – Facebook-Nutzer bekommen zukünftig personalisierte Karten angezeigt, wie man sie von Googles Dienst schon länger kennt.

Zum Start der neuen Benachrichtigungszentrale soll es futurezone zufolge 15 Karten geben, die unter anderem Sportergebnisse und Erinnerungen an kommende TV-Sendungen liefern. Diese Informationen basieren auf Seiten, die der Nutzer zuvor geliked hat. Standortbasierte Karten hingegen verraten beispielsweise wie das Wetter ist, welche Kneipen und Restaurants es in der näheren Umgebung gibt, oder was gerade im nächsten Kino läuft.

Bild: Facebook

Welche Karten der Facebook-User angezeigt bekommt, lässt sich innerhalb spezieller Einstellungen festlegen – und weitere Karten bei Bedarf hinzufügen. Facebooks Google-Now-Verschnitt wird nun schrittweise für Android- und iOS-Geräte ausgerollt – vorerst jedoch nur in den USA. Über den Start des neuen Features in Deutschland gibt es bislang keine Informationen.

Mit „M“ arbeitet Facebook übrigens an einem weiteren Dienst in Sachen Personal Assistant. Ähnlich wie bei Cortana und Siri funktioniert die Sache sprachgesteuert – statt nur auf künstliche Intelligenz zu setzen, wird „M“ allerdings auch noch von echten Menschen unterstützt. Sogenannte „M trainers“ überwachen die Anfragen von Nutzern und achten darauf, dass diese alle ordnungsgemäß beantwortet werden.

Der US-Tech-Blog The Verge konnte gerade einen Blick auf die aktuelle Betaversion von Facebook M werfen und kommt zum vorläufigen Fazit, dass M in seiner Fähigkeit, Dinge zu erledigen, menschlicher rüberkommt als Siri oder Cortana. Andererseits sei die Darstellung der menschlichen Eigenschaften, wie sie sich das Tech-Blog das bei einer „futuristischen künstlichen Intelligenz“ vorstellt, nicht so dolle.

Und irgendwann weiß man nicht mehr, ob man es jetzt mit einer menschlichen Maschine oder einem maschinell Aufgaben abarbeitenden Menschen zu tun hat. Creepy, oder?

Facebook – A More Useful Notifications Tab on Mobile
futurezone – Facebook will Google Now Konkurrenz machen

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