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Ericsson: so viele Menschen wie Mobilfunkanschlüsse

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Dem Mobility Report des Netzausrüsters Ericsson lassen sich einige interessante Details entnehmen. Beispielsweise, dass es mittlerweile so viele Mobilfunkanschlüsse wie Menschen auf diesem Planeten gibt.

Laut dem aktuellen Mobility Report von Ericsson besiedeln mittlerweile etwa so viele Mobilfunkanschlüsse wie Menschen unseren Planeten. Für das Jahr 2021 prognostiziert der Netzausrüster eine Steigerung auf 9,1 Milliarden Anschlüsse, aktuell sollen es 7,4 Milliarden sein. 3,4 Milliarden davon beziehen sich auf die Smartphone-Nutzung, 3,6 Milliarden auf mobile Breitbandanschlüsse.

Verträge mit LTE halten sich innerhalb der Mobilfunkanschlüsse noch in Grenzen: Aktuell soll es sich um eine Milliarde handeln, im Vorjahr waren es 500 Millionen. Sollte Ericsson recht behalten, sind es im Jahre 2021 um die 4,1 Milliarden LTE-Anschlüsse. Viele Nutzer sind jedoch noch mit maximal EDGE-Geschwindigkeit unterwegs, Tendenz allerdings fallend. 2014 waren es noch 4 Milliarden, in diesem Jahr 3,6 Milliarden und 2021 sollen es nur mehr 3,2 Milliarden sein.

Bild: Ericsson

Dass der Datenhunger von mobilen Geräten immer größer wird, verwundert nicht. Wurde 2014 im Durchschnitt auf Smartphones ein monatliches Datenvolumen von 1,0 GByte verbraucht, sind es mittlerweile 1,4 GByte – und 2021 sollen es sogar 8,5 GByte sein. Ähnlich sieht es auf Laptops aus, die im Durchschnitt 5,8 GByte verbraten, im Vergleich zu 4 GByte in 2014. Die Prognose für 2021 beträgt 20 GByte. Und wenig verwunderlich bietet sich auch bei den beliebten Tablets ein ähnliches Bild: 2014 waren es 1,8 GByte monatliches Datenvolumen, in diesem Jahr 2,6 GByte und in 2021 sind es den Schätzungen von Ericsson zufolge 9,7 GByte.

Beim Wachstum des Datenvolumens in den kommenden Jahren sieht Ericsson die Smartphones auf Platz eins, gefolgt von Laptops und Tablets. Beim monatlichen Datenverbrauch nach Region steht Nordamerika mit 3,8 GByte ganz vorne, auf Platz zwei liegt Westeuropa mit 2,0 GByte gefolgt von Mittel- und Ost-Europa mit 1,4 GByte im Monat.

Die GSMA Intelligence hat übrigens vor rund einem Jahr ähnliche Zahlen präsentiert. Demnach hat die weltweite Anzahl der aktiven SIM-Karten bereits 2014 die Menschen überholt. Und nachdem die SIM-Karten eine höhere Wachstumsrate aufweisen als wir, sind sie wohl uneinholbar enteilt.

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