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Ein Viertel aller Android-Geräte mit Browser-Sicherheitslücke

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Auf knapp einem Viertel aller Android-Geräte klafft im Browser ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsleck. Das berichten unsere Kollegen von heise security. Betroffen sind User von Google-Handys und -Tablets, die Android in Version 4.2.1 bis 4.4 nutzen.

Seit Version 4.4 KitKat installiert Google Chrome auf Android-Handys und -Tablets als Standard-Browser. Dieser ist nicht mehr anfällig für Angriffe durch die jetzt bekannt gewordene Sicherheitslücke. Der vorherige Standard-Browser hingegen erlaubt es bösartigen Websites, Daten anderer Seiten auszulesen.

Heise security weist allerdings darauf hin, dass der Android-Browser vor allem zum Surfen auf „unkritischen“ Seiten genutzt wird. Bei beispielsweise Online-Banking oder anderen Diensten, bei denen personenbezogene Daten im Spiel sind, werden meist entsprechende Applikationen bemüht. Inwiefern die in die Apps eingebauten und auf dem Android-Browser basierenden Web-Komponenten auch anfällig für Angriffe von außen sind, ist allerdings unklar.

Der gefährdete AOSP-Browser läuft auf circa 75 Prozent aller Android-Geräte, verwundbar sind Handys und Tablets allerdings wahrscheinlich erst ab Version 4.2.1. Dies ist jedoch immerhin noch ein Viertel aller Mobile Devices mit Google-OS. Zwar arbeitet der Suchmaschinenriese laut Spiegel Online an einem Fix, allerdings ist unklar, wann dieser erscheint – und ob er letztendlich viele Geräte erreicht. Ein Großteil der älteren mit Android laufenden Tablets und Handys wird vom Hersteller nämlich längst nicht mehr mit Updates bedacht.

Quelle: heise security

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