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Coolpad Porto S und Torino S: Low-Budget-Android-Duo

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Bild: Coolpad; hier ist das Modena zu sehen, das ebenfalls für Februar angekündigt wurde

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Coolpad ist hierzulande noch völlig unbekannt. Das möchte der chinesische Hersteller nun ändern und hat mit dem Porto S und dem Torino S zwei Geräte für den deutschen Markt vorgestellt, die für wenig Geld viel Ausstattung mitbringen.

Die alteingesessenen Smartphone-Hersteller ächzen unter dem Konkurrenzdruck aus China. Kein Wunder: Gerade im unteren Preisbereich gibt es bei den eher unbekannteren Herstellern einfach viel mehr für's Geld. Bestes Beispiel dafür ist die chinesische Smartphone-Schmiede Coolpad, die heute mit dem Porto S und dem Torino S zwei Einsteiger-Androiden vorgestellt hat.

Das Porto S ist das größere der beiden Telefone und bringt ein 5,0 Zoll großes Display mit 1280 × 720 Pixeln mit. Die von MediaTek entwickelte MiraVision-Technologie soll dabei gleichzeitig ein besseres Bild liefern und den Stromverbrauch senken. Apropos MediaTek: Von dem Hersteller stammt auch das SoC im Porto S namens MT6735P. Dabei handelt es sich um einen 1 GHz schnellen 64-Bit-Prozessor mit vier Rechenkernen.

Dazu gibt es 1 GByte RAM und 8 GByte Flash-Speicher, wobei sich letzterer per microSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitern lässt. Alternativ dient der microSD-Slot aber auch als zweiter SIM-Kartenslot. Weiterhin bietet das Porto S noch LTE, WLAN nach 802.11 g/n und Bluetooth 4.0. Die Hauptkamera setzt auf einen 8-Megapixel-BSI-Sensor mit F2.4-Blende und LED-Blitz. Oberhalb des Displays sitzt eine 2-Megapixel-Frontcam.

Der Akku in dem 7,6 Millimeter dicken und 125 Gramm schweren Smartphone hat eine Kapazität von 2000 mAh. Beim Betriebssystem setzt Coolpad auf Android 5.1. Das Porto S soll in den Farben Weiß und Dunkelgrau auf den Markt kommen und 129 Euro kosten.

Das Torino S ist mit seinem 4,7-Zoll-Display zwar kleiner als das Porto S, hat aber technisch mehr zu bieten. So ist der Bildschirm mit 2,5D-Glas leicht gebogen, und mit ebenfalls 1280 × 720 Pixeln bietet das Smartphone eine höhere Pixeldichte als das Porto S.

Dazu gibt es auf der Rückseite einen Fingerabdruckleser, der unabhängig vom Auflagewinkel die Finger erkennen soll. Außerdem hat der Nutzer die Möglichkeit, unterschiedlichen Fingern verschiedene Funktionen zuzuweisen. Dann schießt der Mittelfinger beispielsweise ein Selfie, der Zeigefinger ruft die Freundin an, und der Ringfinger dient zum Bezahlen per Smartphone.

Unter der Haube werkelt ein 1,2 GHz schneller Qualcomm-Quad-Core vom Typ Snapdragon 410. Dazu gibt es 2 GByte RAM und 16 GByte Flash-Speicher, der sich ebenfalls per microSD-Karte erweitern lässt. Weiterhin bietet das 7,9 Millimeter dicke Smartphone eine 8-Megapixel-Hauptkamera mit LED-Blitz sowie eine 5-Megapixel-Frontcam und LTE.

Der Akku fasst 1800 mAh, an Farbvarianten stehen Weiß und Champagner-Gold zur Auswahl. Das Torino S soll wie sein Bruder ab Februar im Handel erhältlich sein, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 199 Euro.

Der Name Coolpad dürfte selbst vielen eingefleischten Technik-Fans hierzulande nichts sagen. Dabei ist der fünftgrößte chinesische Smartphone-Hersteller bereits seit einigen Jahren auch in Europa vertreten, wenn auch nicht unter eigenem Namen.

„Wir sind sehr vertraut mit dem europäischen Markt, da wir seit vielen Jahren als ODM-Hersteller für große Telekomunternehmen in Europa arbeiten. [...] Mit der Einführung des weltweit ersten Dual SIM Smartphones und der Marktführerschaft im Bereich LTE Smartphones in China haben wir unsere Innovationskraft unter Beweis gestellt. Nun wollen wir unsere Innovationsstory auch in Europa weiter vorantreiben. Coolpad bietet innovatives Design und eine großartige Qualität zu einem erschwinglichen Preis“, so zitiert die Pressemitteilung Coolpads Head of European Business Denny Qiu.

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