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CES: VW zeigt Elektro-Bus Budd-e und E-Golf Touch

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Volkswagen hat auf der CES wie versprochen ein neues Konzept vorgestellt. Beim Budd-E handelt es sich wie vermutet um einen Mini-Bus, der auf einen vollkommen elektrischen Antrieb setzt. Der Innenraum ist spektakulär.

In dieser Innenraumstudie zum Budd-E liegt sogar ein Teppich auf dem Boden.

Das äußere Design des Budd-E erinnert an eine wilde Mischung aus dem legendären Bulli der 1960er Jahre – und Tron. Das Interior des Fahrzeugs könnte jedoch kaum weiter entfernt sein von dem Ur-Bus. Die Entwickler haben die beiden Motoren soweit wie möglich nach vorne und hinten platziert. In Kombination mit dem im Fahrzeugboden integrierten Akku bleibt somit eine riesige, offene Fahrgastzelle in der Mitte, in der sich die Innenraumdesigner mächtig austoben durften.

Durch die Platzierung der Komponenten des Elektroantriebs gibt es in der Fahrgastzelle sehr viel Raum.

Was dabei herausgekommen ist, erinnert schon eher an eine futuristische Lounge mit riesigen Displays – und weniger an ein klassisches Automobil. Das spiegelt sich auch außen wieder: Statt mit Griffen öffnet man die Türen per Geste oder Sprachbefehl, und statt Außenspiegeln gibt es Kameras.

Die (theoretischen) technischen Daten machen ebenfalls Laune. Der 101 Kilowattstunden starke Akku soll eine Reichweite von 533 Kilometern ermöglichen. Der Stromspeicher soll sich außerdem binnen nur 30 Minuten auf 80 Prozent seiner Kapazität bringen lassen – ein kabelloses Aufladen per Induktion ist ebenfalls geplant. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei immerhin rund 150 Stundenkilometern.

VW-Markenvorstand Herbert Diess zufolge ist der Budd-E noch eine Studie. Doch bereits in zehn Jahren seien solche Fahrzeuge auf der Straße zu finden.

Touchscreen als Armaturenbrett: So stellt sich Volkswagen die automobile Zukunft vor.

Darüber hinaus gab es auf der VW-Pressekonferenz noch einen neuen Golf zu sehen. Interessant war hier besonders das weiterentwickelte MIB-Infotainmentsystem, das auf eine neue Sprach- und Gestensteuerung setzt und noch im Laufe dieses Jahres in Serienfahrzeugen verfügbar sein soll. Das „Smartphone auf Rädern“ (Entwicklungschef Volker Tanneberger) wird über einen 9,2 Zoll großen Touchscreen bedient. Und auch 2016 noch mit Lenkrad, Pedalen & Co. – noch.

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TheVergeVolkswagen’s electric bus concept is a groovy, far out vision for the future

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