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CES: Sengled Voice – lauschende Internet-Glühbirne

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Die mit Mikrofon und Lautsprechern ausgestattet Glühbirne „Sengled Voice“ lässt sich nicht nur per Spracheingabe steuern. Sie wertet per Analyse über die Cloud auch Geräusche aus und kann den Besitzer im Gefahrenfall warnen.

Das von heise online recht zutreffend als Lauschmittel bezeichnete Gadget „Sengled Voice“ hat auf der CES die Auszeichnung "Best of Innovation in the Smart Home" abgestaubt. Es handelt sich bei der vernetzten Glühbirne vom Hersteller Sengled um ein Leuchtmittel, das unter anderem mit Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet ist. Dank Cloud-Anbindung werden nicht nur Sprachkommandos ausgewertet – wodurch beispielsweise das Licht gesteuert und Notizen erstellt werden können –, sondern auch die verschiedensten Geräusche erkannt. Dies wird durch die Integration von Sprachinteraktionsdiensten wie beispielsweise Amazons Alexa realisiert.

Bild: Daniel AJ Sokolov

Zu diesem Zweck wurden Geräuschsignaturen der Firma Audio Analytic von Sengled lizenziert, damit etwa piepsende Rauchmelder, schreiende Babys oder klirrendes Glas von der vernetzten Birne erkannt werden können. Somit kann der Besitzer dann Benachrichtigungen über drohende Gefahren erhalten – entweder direkt über die im Gerät integrierten JBL-Lautsprecher oder per Smartphone.

Sengled Voice ist auch dazu in der Lage, Schüsse zu erkennen – zumindest theoretisch: Die entsprechende Lizenz von Audio Analytic ist so teuer, dass dies von Sengled nur bei einer entsprechenden Bestellung in ausreichenden Stückzahlen bereitgestellt würde. Sengled Voice soll im ersten Quartal 2016 in den USA auf den Markt kommen, die Kollegen von heise online tippen auf einen Preis von um die 100 US-Dollar. Zu einem Marktstart bei uns gibt es bislang keine Informationen.

heise onlineCES 2016: Glühbirne hört mit

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