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Apple und Samsung stoppen Patentkrieg außerhalb der USA

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Die jahrelange Schlammschlacht zwischen Samsung und Apple um Patente hat ein unerwartetes Ende, jedenfalls fürs erste. Zumindest außerhalb der USA haben die beiden Konzerne sämtliche gegenseitigen Klagen fallengelassen. Das bedeutet allerdings nicht, dass es eine Einigung zwischen den beiden Kampfhähnen gab – sollte der Rechtsstreit in den Vereinigten Staaten kein für beide Parteien zufriedenstellendes Ende nehmen, dann geht das weltweite Herumgetrolle wahrscheinlich bald von Neuem los.

Wie n-tv berichtet, wurden die Klagen in Deutschland, Japan, Südkorea, Australien, Großbritannien, Frankreich, Italien und den Niederlanden eingestampft. Der Patentkrieg zwischen Apple und Samsung begann im Jahr 2011 und tobte zeitweise in Form von über 50 Klagen rund um den Globus. Cupertino warf dabei den Südkoreanern vor, sie hätten Design und Funktionen von iPad und iPhone abgekupfert, Südkorea wehrte sich mit angeblichen Patentverletzungen seitens Apple.

Auf der IFA 2011 sorgte Apples Patent-Angriff beispielsweise dafür, dass Samsung kurzerhand seinen Stand umbaute – und das Galaxy Tab 7.7 von seinem Messe-Auftritt tilgte. Der große „thermonukleare“ Vernichtungsschlag, den Steve Jobs zu seinen Lebzeiten gegen Android immer landen wollte, gelang bis heute aber nicht – weder gegen Android selbst noch gegen dessen prominentesten Vertreter Samsung.

Quelle: n-tv

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