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Apple Pay: Sparkassen wollen mit dem Apfel ins Bett

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Heute startet Apple seinen Zahlungsdienst Apple Pay in den USA. Besitzer von iPhone 6 und 6 Plus sollen künftig mit Ihren Smartphones an der Kasse zahlen können, indem sie die mit NFC-Chip ausgestatteten Geräte an die Kartenlesegeräte halten und die Transaktion mit einem Fingerabdruck auf den Touch-ID-Sensor autorisieren.

Für einen Start des Dienstes in Deutschland hat das Unternehmen noch kein Datum genannt, wird aber schon von potentiellen Partnern umgarnt. Nachdem bereits im September der US-Kreditkartenkonzern Visa sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Apple in Europa bekundet hat, gehen nun auch die Sparkassen auf Kuschelkurs.

Nur für den Fall, dass Apple Pay überhaupt bei uns angeboten werde, käme das Unternehmen an den Sparkassen ja gar nicht vorbei, sagte die Leiterin der Kartenstrategie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) laut Spiegel Online.

Ein ganz schön innovatives Verhalten für die ansonsten fast schon behördenmäßig agierenden Sparkassen. Klar, dass es auch kritische Gegenstimmen gibt: „Wenn die Banken sich mit Apple verbünden, treiben sie ein Spiel mit dem Beelzebub“, zitiert Spiegel Online Rüdiger Filbry, der Partner bei der Beratungsgesellschaft BCG ist. Denn Apple sichere sich nicht nur einen Teil des Zahlungskuchens. Angeblich greift das Unternehmen bei jeder Transaktion über Apple Pay 0,15 Prozent der Summe für sich ab. Außerdem dürfte Apple versuchen, Kunden für weitere Bankgeschäfte an sich zu binden – und damit die Banken auszustechen, so Filbry weiter.

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